Kliniklisten und der Krankenhaus-Atlas
Seit Mai 2024 bietet das Bundesministerium für Gesundheit ein eigenes Online-Portal zur Krankenhaussuche an. Danach sollen Ratsuchende laut Ministerium „schnell und verständlich erfahren, welche Klinik welche Leistung mit welcher Qualität anbietet„. Eine Gegenüberstellung zeigt die methodischen Ansätze der von MINQ recherchierten Listen zu den Angaben im sogenannten Krankenhaus-Atlas.
„Wir recherchieren mehr als Fallzahlen und Personalquoten“
Der Krankenhaus-Atlas führt Fallzahlen, Pflegepersonalquotient (krankenhausweit), ggf. Zertifikate und Level für die Notfallversorgung als Kriterien auf, nach denen Patienten das für sie passende Krankenhaus auswählen können. Bei den Zertifikaten berücksichtigt der Atlas:
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- Krebszentren
- Gefäßzentren
- Stroke Units
- EndoProthetikZentren
- Interdisziplinäre Zentren für Dialysezugänge (Shuntzentren)
- Kontinenz- und Beckenbodenzentren
- Nephrologische Schwerpunktklinik bzw. -abteilung
Auch für MINQ-Analysen spielen Fallzahlen und Zertifikate eine wichtige Rolle. Die Auswertung der Zertifikate ist neben den aufgeführten Zentren wesentlich umfangreicher und reicht von Zentrum für Adipositaschirurgie über Mitralklappenzentrum bis zu Wirbelsäulenzentren.
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Mit dem Bundes-Klinik-Atlas bieten wir Patientinnen und Patienten einen übersichtlichen Wegweiser durch den Krankenhaus-Dschungel in Deutschland.
Der weitere Kriterienkatalog von MINQ umfasst u. a.
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- Personal (Fachärzte, Pflegepersonal auf Abteilungsebene)
- Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
- Ärztliche Fachexpertise
- Pflegerische Fachexpertise
- Medizinisch-pflegerische Schwerpunkte
- Beteiligung bzw. Zertifizierung „Aktion Saubere Hände“
Zusätzlich spielen bei der Beurteilung der Krankenhäuser auch noch die wichtige Sichtweise von Experten und Patienten eine Rolle.
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