Die Methodik der Kliniklisten 2019

U

Untersuchungsbasis

Krankenhäuser

Bereiche

Fachabteilungen

Vorgehen und Auswertungen

 Recherchemethodik

Erfassen des Angebots

Ausgangsmenge für die Recherchen ist die Erfassung aller Krankenhäuser mit ihren Fachabteilungen, die im Krankenhausplan der Bundesländer registriert sind oder über Versorgungsverträge mit Krankenkassen verfügen. Nicht berücksichtigt werden Kliniken, die ausschließlich Selbstzahler und Privatversicherte behandeln. Vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erhält MINQ alle Qualitätsberichte (nach § 137 SGB V) der Krankenhäuser in Deutschland in maschinenlesbarer Form. Damit ist gewährleistet, dass sämtliche zugelassenen Krankenhäuser Deutschlands in der MINQ-Datenbank aufgeführt sind.

Betrachtung von Leistungsmerkmalen aus unterschiedlichen Perspektiven

MINQ verfolgt bei seinen Untersuchungen grundsätzlich einen mehrdimensionalen Ansatz; das bedeutet, dass MINQ einzelne Aspekte für die Krankenhäuser und Kliniken/Fachabteilungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersucht. Aussagen zur Qualität sind nur schwer zu treffen, aber die Analyse von Leistungsumfang, spezifischen Leistungsangeboten wie medizinisch-pflegerischen Leistungen und Services von Krankenhaus oder Fachabteilung sind möglich. Aspekte, die (noch) nicht in den Qualitätsberichten erfasst sind, fragt MINQ direkt bei den Kliniken  ab. Die Auswertung der verschiedenen Blickwinkel (z.B. Reputation, Häufigkeit bestimmter Prozeduren, Personalquotienten etc.) ermöglicht es, Kliniken unter unterschiedlichen Aspekten zu beurteilen. Die Zusammenführung aller Aspekte ermöglicht einen abschließenden Gesamteindruck zur Klinik, der in den Listen zusammengefasst wird.

Rechercheprozess

MINQ bildet im ersten Schritt einen Pool mit allen für einen Fachbereich relevanten Kliniken/Fachabteilungen. An der Untersuchung nehmen alle Einrichtungen teil, die laut Qualitätsbericht häufiger Behandlungen in den recherchierten Indikationsbereichen vornehmen.  Die Häufigkeiten werden aus den Fallzahlenangaben nach ausgewählten OPS-/ICD-Codes ermittelt. Außerdem werden Kliniken mit besonders empfohlenen Medizinern und alle zertifizierten Zentren (z.B. Brustkrebszentren, Darmkrebszentren etc.) in die Recherche einbezogen.

Vorgehen und Auswertungen

Klinikpool:
Ausgangsmenge für die Recherche waren alle Krankenhäuser sämtlicher Trägerschaften einschließlich der großen privaten Träger, sofern sie im Krankenhausplan der jeweiligen Bundesländer aufgeführt sind oder über Versorgungsverträge mit Krankenkassen verfügen. → siehe auch Erfassen aller Krankenhäuser. Nicht berücksichtigt wurden Krankenhäuser, die ausschließlich Selbstzahler und Privatversicherte behandeln.
Folgende Fachbereiche oder Erkrankungen werden untersucht:

Erstellung eines Pools

Um den Kreis der zu untersuchenden Kliniken einzugrenzen, wurden für jeden der untersuchten Bereiche Klinik-Pools gebildet. Eine Klinik gelangte in den Pool, wenn sie mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllte:

  • Kliniken, bei denen besonders häufig Diagnosen (ICD) /Behandlungen (OPS) in den oben recherchierten Bereichen auftreten. Herangezogen wurden jeweils Kliniken, die durchschnittliche oder überdurchschnittlich hohe Zahlen aufwiesen. Datengrundlage waren die Qualitätsberichte der Kliniken.
  • Kliniken mit bereits in früheren Recherchen empfohlenen Ärzten
  • Kliniken, die in den laufenden Recherchen von Experten oder Einweisern besonders empfohlen wurden
  • Zertifizierte Zentren (z.B. Brust-, Lungen-, Darm- und Prostatakrebs)

Im Pool 2018 waren 1100 Krankenhäuser mit insgesamt 3500 Kliniken bzw. Fachabteilungen.

Folgende Fachbereiche oder Erkrankungen werden untersucht:

KliniklisteBezeichnung Fachbereich
L01Risikogeburten und Pränataldiagnostik
L02Kardiologie
L03Herz- und Kinderherzchirurgie
L04Lungenkrebs
L05Tumore des Verdauungstraktes / Magen-Darm
L06Gynäkologische Tumore und Brustkrebs
L07Urologische Tumore / Prostatakrebs
L08Hüfte - Endoprothetik
L08Knie - Endoprothetik
L09Parkinson
L10Alzheimer / Demenz
L11Multiple Sklerose
L12Depressionen und bipolare Störungen
L13Angststörungen
L14Zwangsstörungen
L15Strahlentherapie
L16Diabetes
L17Gefäßchirurgie
L18Hirntumoren
L19Akutgeriatrie
L20Wirbelsäulenchirurgie
L21Unfallchirurgie
L22Leukämie
L23Gallenblasen-Operation

 

 

Die Reputationsrecherche umfasste folgende Einzelrecherchen:

    1. Reputationsrecherche “Ausgewählte Experten”: MINQ führte mit zahlreichen ausgewiesenen Experten ausführliche telefonische Interviews. Die Gesprächspartner konnten zunächst Ärzte/Kliniken frei empfehlen. Im weiteren Verlauf des Interviews baten die Redakteure die Ärzte gezielt um ihre Meinung zu einer Reihe von Ärzten/Kliniken. Nur bei überdurchschnittlichen Empfehlungen kam eine Klinik in die engere Auswahl für die Klinikliste. Die Interviews erfolgten kontinuierlich im Jahr 2015 und 2016 im Rahmen der Ärztelisten-Recherchen.
    1. Befragung der Kliniken: Insgesamt befragte MINQ 3500 Kliniken. Im Rahmen dieser Umfrage konnten die befragten Chefärzte andere Kliniken empfehlen. Empfehlungen von Kliniken aus dem eigenen Haus blieben bei der Auswertung unberücksichtigt. Knapp 3.100 Empfehlungen gingen bei MINQ ein.
    1. Befragung von niedergelassenen Fachärzte und Hausärzten: MINQ befragte schriftlich ca. 12.000 einweisende Ärzte, welche Klinik sie aus ihrem jeweiligen Fachbereich empfehlen können. Befragt wurden sowohl Haus- als auch Fachärzte.
      Außerdem gaben die niedergelassenen Ärzte Einschätzungen über die fachliche Kompetenz der Klinikärzte, das Leistungsangebot und die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten einer Klinik ab. Darüber hinaus wurden sie gebeten, die Erfahrung ihrer Patienten mit einer Klinik hinsichtlich der ärztlichen und pflegerischen Versorgung zu schildern. Insgesamt wurden von den Niedergelassenen rund 1.100 Kliniken beurteilt. Die Ärzte konnten bis zu fünf Kliniken in folgenden Kategorien benoten:
      • Informationsweitergabe und Übergabeprozeduren
      • Medizinische Qualität (u.a. Diagnose- und Therapiemöglichkeiten einer Klinik)
      • die Erfahrungen ihrer Patienten mit einer Klinik hinsichtlich der ärztlichen und pflegerischen Versorgung
      • Gesamteindruck der Einrichtung
  1. Auswertung Reputationspool 2016/17: Für die Ermittlung der Gesamt-Reputation wurden vorhandene Interviews aus den Erhebungen des letzten Jahres ausgewertet.

 

 

Auswertung der 3M-Indikatorensets

Über die Qualitatsindikatoren (QI) der gesetzlichen Qualitatssicherung hinaus wurden für die Recherche 2019 erstmals Outcome-Informationen, d.h. etablierte Indikatoren zur Ergebnisqualitat in die Auswertung, herangezogen. Dafür wurden Daten aus einem neuen Set an Qualitätsindikatoren ausgewertet, das MINQ entwickelt und gemeinsam mit 3M Health Information Systems (HIS) umgesetzt hat. Das MINQ Indikatorset stützte sich auf etablierte Indikatoren wie die German Inpatient Quality Indicators (G-IQI), Patient Safety Indicators (PSI), Qualitätsindikatoren für Kirchliche Krankenhäuser (QKK) und ICOSMOS-Indikatoren. Krankenhauser, die sich bereit zeigten, ihre Ergebniswerte offen zu legen, stellten ihre Routinedaten (§ 21 KHEntG) 3M HIS zur Verfugung.
3M errechnete auf dieser Basis die Indikatorwerte des MINQ-Indikatorensets und stellte die Ergebnisse MINQ zur Verfugung. Eingang fanden über 350 Einzelindikatoren, die das MINQ Indikatorenset umfasst. Insgesamt legten 56 Krankenhäuser mit 843 Fachabteilungen MINQ die Indikatorwerte offen.
In der Klinikliste wurden diese Krankenhäuser, mit „Transparenzpunkten“ gekennzeichnet. Darüber hinaus gingen in Werte in die Auswertungen der jeweiligen Listen in der Dimension Medizin ein, so dass Häuser mit positivem bzw. überdurchschnittlichem Outcome herausgehobene Medizinbeurteilungen erreichten. Detail-Ergebnisse werden nicht veröffentlicht. Darüber hinaus erhielten teilnehmende Krankenhäuser von 3M HIS einen umfassenden Ergebnisreport zur Nutzung im Rahmen des Qualitäts- und Risikomanagements.

 

 

Klinik- und Krankenhausbefragung

Angeschrieben wurden die im Qualitätsbericht aufgeführten Qualitätsmanager, Chefärzte der Abteilungen und Pflegeleitung. Die Anschreiben wurden per E-Mail an die Ansprechpartner verschickt.
Die Kliniken erhielten auf diesem Wege individuelle, sichere Zugangsdaten, mit denen sie sich online in den hinterlegten Fragebogen einloggen konnten.

  • Befragung Qualitätsmanagement/ Krankenhausleitung:

Der Fragebogen für die Qualitätsmanager enthielt Fragen zur Organisationsstruktur des gesamten Krankenhauses. Dies waren:

      • Allgemeine Angaben
      • Medizin
      • Patientenzufriedenheit
      • Qualitätsmanagement
      • Patientensicherheit
      • Hygiene
      • Mitarbeiterzufriedenheit
      • Besonderheiten
  • Befragung Chefärzte:

Der Fragebogen für die Chefärzte bezog sich auf die jeweilige Klinik/Abteilung.  Abgefragt wurden unter anderem folgende Themen:

      • Allgemeine Angaben
      • Medizin
      • Spezielle Angaben zu
        • Krebserkrankungen
        • Herz- und Kreislauferkrankungen
        • Gefäßerkrankungen
        • Neurologie (MS, Alzheimer und Parkinson)
        • Psychiatrische Erkrankungen (Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen)
        • Risikogeburten
        • Orthopädie (Schwerpunkt Endoprothetik) und Unfallchirurgie
        • Diabetes
        • Akutgeriatrie
        • Viszeralchirurgischen Operationen
      • Pflege
      • Diabetiker geeignete Klinik
      • Besonderheiten
  • Befragung Pflegeleitungen:

Der Fragebogen für die Pflegeleitung enthielt Fragen zur Organisationsstruktur des gesamten Krankenhauses. Dies waren:

    • Allgemeine Angaben
    • Angaben zur
      • Bettenkapazität und Intensivversorgung
      • Personalstruktur und Personalentwicklung
      • Qualitätsplanung und -lenkung
    • Angaben zum hauswirtschaftlichen Versorgungskonzept
    • Angaben zum Umgang mit Angehörigen

Adressaten der Anschreiben waren jeweils die in den Qualitätsberichten genannten Ansprechpartner. Die Angeschriebenen erhielten individuelle, sichere Zugangsdaten, mit denen sie sich in den hinterlegten Fragebogen einloggen konnten.
Zeitgleich mit der Zusendung der Fragebogen-Links an Chefärzte und Qualitätsmanager wurde die Krankenhausleitung über die laufende Umfrage nachrichtlich informiert. Bei größeren Krankenhäusern setzte MINQ zusätzlich den Pressesprecher bzw. die Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit in Kenntnis.
Zeitgleich mit der Zusendung der Fragebogen-Links an Chefärzte und Qualitätsmanager wurden die Krankenhausleitungen über die laufende Umfrage nachrichtlich informiert. Bei einem Großteil der Krankenhäuser setzte MINQ zusätzlich die Pressesprecher bzw. die Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit in Kenntnis von der bevorstehenden Befragung, was die Rücklaufquote erheblich erhöhte.

 

Auswertung der Strukturierten Qualitätsberichte gem. §137 SGB

Die Angaben der Kliniken aus den strukturierten Qualitätsberichten gem. §137 SGB wurden in verschiedenen Teilbereichen ausgewertet:

  • Personal
  • Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
  • Ärztliche Fachexpertise
  • Pflegerische Fachexpertise
  • Medizinisch-pflegerische Schwerpunkte
  • Beteiligung bzw. Zertifizierung “Aktion Saubere Hände”
  • Berücksichtigung von Ergebnissen der medizinischen Behandlungen aus der externen stationären Qualitätssicherung nach §137a SGB V (sog. Qualitätsindikatoren, C1 Daten)

Bei den Angaben zur externen Qualitätssicherung („C1-Daten“) wurden Vergleichswerte aus den Veröffentlichungen des IQTiG (Instituts für Qualitätsmessung und im Gesundheitswesen) zu den einzelnen Leistungsbereichen herangezogen.

 

Auswertung der “AKTION Saubere Hände”-Ergebnisse

Die “AKTION Saubere Hände” ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Sie wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance nosokomialer Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (GQMG) ins Leben gerufen (siehe auch http://www.aktion-sauberehaende.de). MINQ wertet die veröffentlichten Ergebnisse aus.

Reputation beinhaltet

  • Telefoninterviews mit Fachexperten, die Empfehlungen abgeben
  • Befragung von in Kliniken einweisender niedergelassener Fach- und Hausärzte
  • Klinikempfehlungen leitender Chefärzte aus Kliniken in anderen Regionen
  • bisherige Empfehlungen

 

Medizin beinhaltet

  • Anteil Fachärzte an allen Ärzten
  • Ärztliche Qualifikationen / Versorgungsschwerpunkte
  • Apparateausstattungen
  • Fachfragen zu Medizin-Spezialisierungen, Prozessen und Besonderheiten
  • Fachfragen zu Organisationsstruktur
  • ausgewählte Fallzahlen bestimmter Behandlungen, Eingriffe oder Verfahren für die entsprechende Liste
  • besondere Zertifizierungen, Sonderqualifikationen
  • besondere Ambulanzen und interdisziplinäre Einrichtungen

 

Pflege umfasst

  • Anteil Fachpflegepersonal am Pflegepersonal insgesamt
  • Einsatz von speziellem therapeutischen Personal
  • Medizinisch-pflegerisches Angebot
  • Fachfragen zu Pflegestandards, -abläufen und besonderen Pflegeleistungen
  • Patientenbewertungen der TK

Maßnahmen zur Hygiene

Dieser Bereich ermittelt, welche Maßnahmen ein Krankenhaus hinsichtlich der Hygiene ergreift.

Befragt wurden die Qualitätsverantwortlichen der Krankenhäuser beispielsweise dazu, in welchen Fällen ein MRSA-Screening stattfindet, ob regelmäßige Schulungen zur Händedesinfektion durchgeführt werden oder das Haus an bestimmten Hygieneprogrammen (z.B. KISS) des Nationalen Referenzzentrums für Surveillance von nosokomialen Infektionen teilnimmt. Zusätzlich wertete MINQ Teilnahme und Auszeichnung von Krankenhäusern im Rahmen der nationalen Kampagne „Aktion saubere Hände“ vom Aktionsbündnis Patientensicherheit aus. Die gesamte Auswertung in diesem Bereich bezieht sich ausschließlich auf die Hygienemaßnahmen und bewertet nicht den Hygienezustand eines Hauses.

 

Auswertung der Patientenumfrage der TK

Die Daten zur Patientenzufriedenheit werden MINQ von der Techniker Krankenkasse (TK) zur Verfügung gestellt. Insgesamt bat die TK 398.000 Versicherte, eine persönliche Beurteilung ihres Krankenhausaufenthalts abzugeben.

Berücksichtigung findet die Patientenzufriedenheit in der Kategorie „Pflege“. Ausgewertet wurden die Beurteilungen von Patienten zur:

  • Zufriedenheit mit der medizinisch-pflegerischen Versorgung
  • Zufriedenheit mit der Information und Kommunikation
  • Zufriedenheit mit der Organisation und der Unterbringung

Sofern vorhanden wertete MINQ die Daten auf Abteilungs- bzw. Klinik-Ebene aus. Falls keine Angaben vorlagen, flossen die Beurteilungen des gesamten Krankenhauses in die Berechnung ein. Waren auch auf Krankenhaus-Ebene keine Ergebnisse vorhanden, wurden die fehlenden Werte bei der Berechnung ausgeklammert. Damit wird vermieden, dass Krankenhäuser ohne Patientenurteil benachteiligt werden.

 

 

Ist die Klinik für Diabetiker besonders geeignet?

Im Fachfragebogen berücksichtigte ein Fragekomplex die Behandlung von Patienten mit der Nebendiagnose „Diabetes“. Die Chefärzte konnten unter anderem zu folgenden Punkten Angaben machen:

  • besondere Zertifikate für die Schwerpunktversorgung von Menschen mit Diabetes
  • Besonderes Personal (Ärzte, Pflege, Diabetesberater)
  • Kooperationen mit Diabetologen
  • Routinemäßige Bestimmung des Blutzuckerwertes
  • Einhaltung von Behandlungsleitlinien

Der Fragenkomplex wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) erarbeitet.

Unterschiedliche Gewichtung

Für jeden Fachbereich wird eine Gewichtung der Ergebnisse vorgenommen. Da nicht für alle Fachbereiche die gleichen Kriterien herangezogen werden können, verschieben sich die Gewichtungen je Fachbereich. Insbesondere in den nichtchirurgischen Fächern entfallen aussagekräftige Daten aus der externen Qualitätssicherung; in diesen Bereichen wird der Reputation ein größeres Gewicht zugewiesen.

Gruppierung

Die Kliniken eines Fachbereichs wurden anhand ihres erreichten Scores den Kategorien „Spitzengruppe“ oder „empfohlene Klinik“ zugeordent. Die Abgrenzung zwischen Spitzengruppe und empfohlenen Kliniken erfolgte signifikanter Sprünge im Score.

Was den Patienten wichtig ist

1. Qualität der Ärzte

2. Sauberkeit der Klinik und der Patientenzimmer

3. Qualifikation des Pflegepersonals

4. Behandlung nach neuesten medizinischen Verfahren

5. Freundlichkeit des Personals

6. Einbeziehen der Patienten in Behandlung

7. Spezialkompetenzen der Klinik

8. Zufriedenheit der Patienten

9. Behandlungserfolge und geringe Komplikationsraten

10. Empfehlung der Klinik durch Spezialisten